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Donnerstag, 27. Februar 2020, 19:00 Uhr

Wir wollen erkunden, welche Bedeutung und Chancen in unserer christlichen Botschaft liegen, in die Zivilgesellschaft zu wirken. Dabei wollen wir auch selbstkritisch festhalten: Wir werden älter. Wir werden weniger. Wir haben ein gesellschaftliches Akzeptanzproblem.


Liebe Christen in der Gropiusstadt,

unter diesem Gedanken, möchten wir Sie in der Ökumene zu einem Gesprächs- und Diskussionsabend am 27. Februar um 19.00 Uhr nach St. Dominicus am U-Bhf Lipschitzalle einladen.

Wir wollen erkunden, welche Bedeutung und Chancen in unserer christlichen Botschaft liegen, in die Zivilgesellschaft zu wirken. Dabei wollen wir auch selbstkritisch festhalten: Wir werden älter. Wir werden weniger. Wir haben ein gesellschaftliches Akzeptanzproblem.

Im ökumenischen Gleichklang reagieren die Kirchen seit Jahren auf diese Entwicklung mit einem erheblichen Aufwand an Organisation, internen Umstrukturierungen und Zusammenlegungen der Gemeinden zu größeren Kirchengemeinden bzw. Pfarreien. „Wir werden kleiner, deshalb machen wir uns größer.“ Oft ist das mit erheblichen Verletzungen und personellen Veränderungen verbunden. Der innerkirchliche Aufwand ist sehr groß. Die bisherigen Ergebnisse bescheiden. Selten haben sie die Kraft, in die Zukunft zu weisen. Der Auftrag, in die Gesellschaft zu wirken, kommt dabei zunehmend unter die Räder.

Auf der einen Seite ist die christliche Religion angefragt auf Ereignisse seelsorglich, ethisch und moralisch zu reagieren, Argumente und Möglichkeiten aufzuzeigen zum Beispiel in Bereichen wie der Genforschung, der Organspende, der Notfallseelsorge, der Sterbebegleitung, in Fragen der Bewahrung der Schöpfung, des gesellschaftlichen Friedens in einer immer stärker werdenden gesellschaftlichen Verrohung und Radikalisierung durch populistische Verhärtungen und vielem mehr.

Andererseits sind wir so sehr mit uns selbst beschäftigt, dass wir für die Auseinandersetzung  mit den Themen der Zivilgesellschaft keine Kraft vor Ort verspüren, Zeichen zu setzen, Beiträge zu liefern und aus der eigenen christlichen Botschaft Mut und Hoffnung zu schöpfen, die Gesellschaft positiv zu beeinflussen.

Das Gespräch soll helfen, die große gemeinsame Chance in der Christusbotschaft neu zu entdecken, zu formulieren und konkretes, ökumenisches Handeln zu initiieren. Es werden sprechen:

Christina-Maria Bammel, Pröpstin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz,

Hans-Joachim Ditz, Dipl. Theol. Beauftragter des Erzbistums Berlin für Ökumene,

Andreas Richter, Organizer der Bürgerplattform WIN, „Wir in Neukölln“.

Wir freuen uns über Ihre rege Teilnahme an diesem sicher interessanten Abend.

Mitwirkende
Christina-Maria Bammel (Pröpstin der EKBO), Hans-Joachim Ditz (Beauftragter des Erzbistums Berlin für Ökumene), Andreas Richter (Organizer der Bürgerplattform „Wir in Neukölln“)
Ort Kath. St. Dominicus Gemeinde, Lipschitzallee 74, 12353 Berlin